Für ein klares und starkes «Nein» zur Begrenzungsinitiative

Wir müssen nach der Corona-Krise alles dafür tun, damit der Werkplatz Schweiz so rasch wie möglich wieder zu seiner alten Stärke zurückfindet. Die Begrenzungsinitiative (BGI), über die wir am 27. September 2020 abstimmen, hätte genau das Gegenteil zur Folge und würde dem Werkplatz Schweiz erneut gravierend Nachteile bringen. Deshalb setzt sich die wirtschaftsfreundliche liberale Bewegung succèSuisse für ein klares und starkes «Nein» an der Urne ein.

Das Volksbegehren der SVP verlangt zwar explizit das Ende der Personenfreizügigkeit mit der EU, trifft aber damit das gesamte Vertragspaket der Bilateralen I. Auf Grund der sogenannten «Guillotine-Klausel» können die sieben Abkommen nicht einzeln gekündigt werden, sprich: es werden alle bilateralen Verträge gekündigt. Die Folgen für den Schweizer Wirtschaftsstandort sind fatal. Welche Konsequenzen es hat, wenn die Grenzen geschlossen werden, mussten wir in den letzten Wochen und Monaten eindrücklich miterleben.

Der Schweizer Werkplatz und insbesondere die KMU wissen, welchen Wert die bilateralen Verträge für die Schweiz und den Wohlstand unserer Bevölkerung haben. Sollte diese Verbindung aufs Spiel gesetzt werden, würde dies die Stellung der Schweiz in der EU massiv destabilisieren, sie zur Bittstellerin machen und zu einem schwierigen Verhältnis zu Europa führen – zum Nachteil der hiesigen Wirtschaft, welcher damit der Zugang zu höchst relevanten Exportmärkten oder die für viele Branche überlebenswichtigen Fachkräften gekappt wird.

  • Studie Gegenvorschlag des Nationalrats18. Mai 2020 - 15:24

    Im Rahmen ihrer Informationskampagne hat succèSuisse der Forschungsstelle sotomo von Dr. Michael Hermann den Auftrag erteilt, gestützt auf den Artikel Art. 716abis (OR. Aktienrecht) des nationalrätlichen Gegenvorschlags eine Abschätzung der Politikfolgen vorzunehmen. Die Studie liefert erstmals nachvollziehbare Schätzungen zu der Zahl der vom Gegenvor-schlag zur Konzernverantwortungsinitiative betroffenen Firmen und deren Arbeitsplätze. Die Folgen für die […]

  • guter-punkt.ch ein Politik- Service von succèSuisse4. Mai 2020 - 15:01

    In der Diskussion um die Konzern-Verantwortungs-Initiative fehlten bisher entscheidende Fakten und Informationen. Eine echte Debatte zu diesem wichtigen Thema kann aber nur stattfinden, wenn alle Fakten, Informationen und Argumente auf dem Tisch liegen. Auf der Seite guter-punkt.ch finden Sie unseren Faktencheck zur KVI. www.guter-punkt.ch

Mitglieder Wirtschaftskomitee «Nein zur BGI»

Christian Martin Gutekunst, Badertscher Rechtsanwälte AG | Christoph Syz, Patrimonium AG | Kathrin Puhan, you advance GmbH | Alois Stalder, Stalder Beratungen | Elmar Bernet, artmax brandsupport | Michel Baumgartner, Baumgartner Kommunikation+Design | Peter Forstmoser, Universität Zürich | Simon Michel, Ypsomed AG | Gary Honegger, Apuro GmbH | Peter Röthlisberger Röthlisberger Schreinerei AG | Christoph Luchsinger, acad.jobs AG | Alexander Brunner, Autor | Thomas Isler, Gessner AG | Hanspeter Beerli, go4change | Michel Galeazzi, Evoco AG | Béat Kunz, Kunz Expo&Events GmbH | Martin Leuch, Unternehmer | Gerold Bührer, alt Nationalrat/ehem. Präsident economiesuisse | Christoph Haller, CGS Management AG | Dr. Olaf J. Böhme, Verein IDEE-SUISSE | Aditya Yellepeddi, CES VAUD |

«Das Zerstören sämtlicher Brücken zu unserem wichtigsten Handelspartner mit dem Schweizer Brexit würde alle Unternehmungen massiv schwächen und in der gegenwärtigen Krise zusätzlich gigantische, jahrzehntelange Unsicherheiten verursachen.»

«Für die Schweizer Medizintechnikbranche ist der effiziente und regulatorische Zugang zu Europa zwingend. Das Rahmenabkommen sichert diesen Zugang auch in Zukunft.»

«Mir wäre es lieber, wenn wir eine einvernehmliche Lösung mit der EU erzielen könnten. Dafür müssen wir auf Zeit spielen, bis die Verhandlungen EU/UK fertig sind.»

«Wir brauchen den bilateralen Weg. Die einseitige Kündigung spielt der EU direkt in die Hände. Von einem gleichwertigen Partner wird die Schweiz nach einer Kündigung zum ständigen Bittsteller!»

«Als ein Schweizer Unternehmen können wir auch ein internationales Unternehmen sein und damit Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Schweiz schaffen. Das klappt nur, solange wir mit unseren Nachbarn und nicht gegen sie arbeiten. Der Austausch von Arbeitskraft und Wissen ist zentral für uns. Die Extremposition der Initiative löst nichts, ausser Streit aus. Dazu kann ich nur Nein sagen!»

«Die Personenfreizügigkeit ist ein wichtiger Pfeiler des wirtschaftlichen Erfolgsmodells der Schweiz. Dazu gehört, dass man die besten Leute dort holen kann, wo es sie gibt. Der gute Mix von Kulturen, Sprachen, Mentalitäten und Fähigkeiten hat uns dorthin gebracht, wo wir heute sind, und dazu müssen wir Sorge tragen.»

«Der bilaterale Weg der Schweiz ist ein Erfolgsmodell. Das Verlassen dieses Weges wäre für die Schweizer Wirtschaft fatal.»

«Die Bilateralen Abkommen zu kündigen ist eine Bieridee.»

«Ein liberaler Arbeitsmarkt ist einer der wichtigsten wirtschaftlichen Erfolgsfaktoren eines Landes. Wir haben bereits genügend Instrumente in Kraft, die gegen einen liberalen Arbeitsmarkt – und/oder protektionistisch wirken.»

«Seit Corona wissen wir alle, dass wir Menschen die Wirtschaft sind. Wir brauchen Kreativität, Freiheit in Arbeit, Mobilität und Zusammenarbeit.»

«Die BGI ist für unser Land sehr schädlich. Wir wären damit nicht mehr konkurrenz- und exportfähig und folglich würden die Arbeitslosenzahlen in die Höhe steigen. Das müssen wir am 27. September verhindern.»

«Für eine wirtschaftlich starke Schweiz auch im 21. Jahrhundert.»

«Das Jahr 2020 hat uns schon genug böse Überraschungen beschert, ohne dass wir uns auch noch in den Fuss schiessen müssen. Unsere Unternehmen brauchen mehr denn je Stabilität, weshalb wir NEIN zur BGI aussprechen müssen.»

«Die Personenfreizügigkeit ist ein grundlegendes Menschenrecht! Die Welt braucht keinen Rückzug. Sie braucht Solidarität, eine starke und nachhaltige Wirtschaft und Zusammenarbeit, um den klimatischen Notstand gemeinsam zu bekämpfen.»

«Der Wirtschafts- und Forschungsstandort Basel profitiert besonders von der Personenfreizügigkeit. Darum ein NEIN am 27. September.»

«Eine Kündigung der Bilateralen und ein zerrüttetes Verhältnis zu unserem wichtigsten Partner, wäre das Verantwortungsloseste, das wir jetzt tun könnten.»

«Wenn die Schweiz krisenresistent und wettbewerbsfähig bleiben will, brauchen wir mehr ICT-Fachkräfte und Know-how vor Ort. Mit der Kündigung der Personenfreizügigkeit schlagen wir wichtigen EU-Fachkräften die Tür vor der Nase zu. Das können wir uns nicht leisten.»

«Die Pandemie hat deutlich gezeigt, wie wichtig ein freier Marktzugang ist – nicht nur für Güter sondern auch für die Rekrutierung von Fachkräften.»

«Im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien ist die EU mit Abstand unser wichtigster Handelspartner. Es gibt keinen Grund die guten Rahmenbedingungen und geregelten Markzugänge zu kündigen.»

«Die Schweiz ist keine Insel, das war sie auch nie. Die bilateralen Verträge haben in den letzten Jahren ganz erheblich zum Wohlstand der Schweiz beigetragen. Das darf nicht gefährdet werden!»

«Bei einer Kündigung der Personenfreizügigkeit würde sechs Monate später auch das für die Schweiz so wichtige Forschungsabkommen mit der EU automatisch ausser Kraft gesetzt. Dies würde unserem Forschungsplatz und damit unserer Wirtschaft enorm schaden und den kompetitiven Austausch exzellenter Schweizer und EU-Forschenden stark behindern.»

«Top ICT-Fachkräfte sind auf der ganzen Welt gefragt wie noch nie. Es wäre komplett verkehrt, den Spezialistinnen und Spezialisten aus unseren Nachbarländern den Zugang zur Schweiz unnötig zu erschweren.»

«Das Schengen/Dublin-Abkommen stärkt die grenzüberschreitende Polizei -und Justizzusammenarbeit mit der EU. In Zeiten zunehmender Cyberkriminalität sind wir auf den geregelten Informationsaustausch und die Zusammenarbeit mit der EU angewiesen. Für eine sichere Schweiz.»

«Europa ist bei weitem der wichtigste Markt für Schweizer Importe und Exporte. Dank den Bilateralen Verträgen haben wir einen diskriminierungsfreien Zugang zu diesem riesigen Markt mit 500 Mio. Konsumenten. Diesen Vorteilen erhalten wir uns nur mit einem klaren NEIN zur Begrenzungsinitiative – die ja eigentlich eine Kündigungsinitiative der Bilateralen Verträge ist.»

«Freier Marktzugang ist für die Schweizer Wirtschaft zentral. Der bilaterale Weg ein Erfolgsmodell. Halten wir daran fest.»

«Ich setze mich für eine weltoffene Schweizer Politik ein, mit stabilen Aussenhandelsbeziehungen und einem freien Zugang zu ausländischen Bildungsplätzen und Fachkräften. Sie ist eine Grundlage für den Wohlstand und die Prosperität unseres Landes. Deshalb werde ich am 27. September gegen die Initiative stimmen.»

«Es ist undenkbar, die Schweiz von ihren wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Beziehungen zu ihrem Hauptpartner abzuschneiden, der so viele gemeinsame Werte mit ihr teilt.»

«EU Marktzugang erhalten!
CH Arbeitsplätze sichern!
BGI ablehnen!»

succèSuisse
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