Statements Mitglieder

Ruedi Noser, Nationalrat:
«Wirtschaftswachstum bedeutet Erfolg und Wohlstand. Dafür braucht es einen offenen Arbeitsmarkt. Die Personenfreizügigkeit zu verlieren heisst zurück ins Zürich von Frau Koch zu kehren, mit Stadtflucht, Arbeitslosigkeit und Schuldenberg. Zürich war eben nicht gebaut 1988.»

Gerhard Pfister, Nationalrat:
«Die Personenfreizügigkeit ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Schweiz. Diesen dürfen wir keinesfalls aufs Spiel setzen.»

Peter Schilliger, Nationalrat:
«Die Personenfreizügigkeit hat neben wirtschaftlicher Prosperität auch Herausforderungen mit sich gebracht. Gerade die flankierenden Massnahmen auf dem Arbeitsmarkt müssen und können verbessert werden. Die SVP-Initiative würde aber nur neue, noch grössere Probleme schaffen und kein einziges lösen.»

Fathi Derder, Nationalrat:
«Die SVP gefährdet die Bilateralen Verträge mit der EU, die für die Schweiz von grosser Bedeutung sind. Fällt die Personenfreizügigkeit dahin, isoliert sich die Schweiz in Europa. Das wäre fahrlässig.»

Beat Walti, Kantonsrat:
«Wir wehren uns gegen ein staatliches Bürokratiemonster, das die SVP-Initiative mit sich brächte. Es ist nicht am Staat, planwirtschaftlich Kontingente für den Arbeitsmarkt festzulegen und damit die unternehmerische Freiheit zu beschneiden.»

Nicole Loeb, LOEB Holding AG:
«Die SVP-Initiative ist wirtschaftsfeindlich. Dank der Personenfreizügigkeit können europäische Fachkräfte ohne grosse bürokratische Hürden in der Schweiz arbeiten. Kontingente würden die Unternehmen gravierend behindern.»

Alex Wassmer, KIBAG Holding AG:
«Unsere europäischen Nachbaren sind unser wichtigsten Handelspartner. Darum haben wir grösstes Interesse an stabilen Beziehungen und an einem möglichst freien Zugang zu deren Märkten.»

Dietrich Pestalozzi, Pestalozzi + Co AG:
«Auch unser Familienunternehmen ist auf die Bilateralen Verträge mit der EU angewiesen. Sie zu gefährden, ist ein Spiel mit dem Feuer. Als Unternehmer setze ich mich mit voller Überzeugung für ein Nein zu dieser SVP-Initiative ein, welche nicht im Interesse der Schweiz liegt.»

Martin Naville, Swiss-American Chamber of Commerce:
«Dank relative einfacher Zuwanderung von qualifizierten Personen ist die Schweiz eines der wettbewerbsstärksten und innovativsten Länder der Welt. Zum Wohle unserer hervorragenden Wirtschaft müssen wir diese Zuwanderung erhalten.»

Aktuell

12.02.2017

Das heutige Nein zur Unternehmenssteuerreform III

Die Wirtschaft braucht jetzt Rechtssicherheit

Die Stimmbevölkerung hat entschieden, die Steuerreform abzulehnen. Im Vorfeld der Pro-Kampagne wurde aufgezeigt, dass diese Steuerreform einen geordneten Übergang in ein neues international akzeptiertes Steuersystem ermöglicht, Steuereinnahmen gesichert und die Handlungsoptionen der Kantone und Gemeinden verbessert hätte. Doch die Ungewissheit, was diese Reform genau für den Mittelstand bedeutet hätte, bewegte eine Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer, ein Nein in die Urne zu legen. Jetzt sind die Kantone und die Politik gefordert, die Rechtsunsicherheit für den Wirtschaftsstandort Schweiz, die mit diesem Nein entstanden ist, so rasch wie möglich zu beseitigen. Mehr