Statements Mitglieder

Was gut gemeint ist, bewirkt genau das Gegenteil – NEIN zum Mindestlohn!

 
Pius Fellner, Country Manager, EF Corporate Language Learning Solutions:
«Der liberale Arbeitsmarkt und die Sozialpartnerschaft mit ihren ausgewogenen, branchenspezifischen Lösungen sind wichtige Eckpfeiler des Erfolgsmodells Schweiz. Zerstören wir dieses ausgewogene Gefüge nicht mutwillig mit unnötigen Eingriffen durch den Staat!»

 

 
Raphaël Comte, Conseiller aux Etats du Canton de Neuchâtel:
«Le partenariat social fait la force de la Suisse : laissons toute sa place au dialogue entre employeurs et employés!»

 

 
Christian Schaffenberger, Senior Vice President, Global Head Board & Executive Search, Mercuri Urval International:
«Unsere Wirtschaft kann sich diesen Mindestlohn nicht leisten. Noch mehr Stellen würde ins Ausland verlagert, unser Produktionsstandort würde noch teurer und die Arbeitslosigkeit würde zunehmen.»

 

 
Jean-Marc Probst, CEO Probst Maveg SA et Président de Commerce Suisse:
«Le salaire de référence pénalise tout le monde, les hauts salaires seront également touchés. Car en devant augmentant les bas salaires, une entreprise ne pourra plus augmenter les autres. On ne peut pas augmenter sa masse salariale comme par magie.»

 

 
Jean-Pierre James Elsener, Sisseln:
«Ich lehne jeden weiteren staatlichen Eingriff in die Vertragsfreiheit von Arbeitgebern und Arbeitnehmern ab, weil wir schon genug ‘staatliche Kontrollmonster’ zu Ungunsten von uns Arbeitnehmern geschaffen haben.»

 

 
Christian Scheuermeyer, Geschäftsführer Scheuermeyer Ambisign GmbH und Präsident FDP.Die Liberalen Kanton Solothurn:
«Der Mindestlohn macht die Aus- und Weiterbildung weniger attraktiv – ein Eigengoal!»

 

 
Jan Schibli, Geschäftsführer Hans K. Schibli AG:
«Ein Mindestlohn soll unter den Sozialpartnern festgelegt werden. Sie können am besten beurteilen, welcher Mindestlohn für ihre Branche der richtige ist. Ein Mindestlohn hat in der Verfassung nichts zu suchen.»

 


Beat M. Schelling, Präsident des Verwaltungsrates SCHELLING AG:
«Ein Mindestlohn wäre für weite Teile der Lohnempfänger kontraproduktiv! Die höheren Lohnkosten gingen auf Kosten der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Entgegen der Erwartung würden die Löhne nach unten nivelliert. Die Linken schneiden sich ins eigene Fleisch.»

 

 
Ruedi Noser, Nationalrat:
«Wie attraktiv bleibt eine Berufslehre, wenn sich ein Schulabgänger zwischen einer Lehre für 700 Franken Monatslohn und einem unqualifizierten Job für 4000 Franken Mindestlohn entscheiden kann?»

 

 
Gerhard Pfister, Nationalrat
«Menschen haben keinen Preis, sondern Würde. Der Lohn ist nie der Gradmesser für den Wert eines Menschen, weder bei wenig Verdienenden noch bei gut Verdienenden.»

 


Peter Schilliger, Nationalrat
«Die Sozialpartnerschaft entspricht unserer Art, miteinander zu reden und zu einem fairen Ergebnis zu kommen. Mit einem staatlichen Mindestlohn würden wir dies preisgeben.»

 

 
Beat Walti, Kantonsrat Zürich
«Lohn wird nicht „verteilt“, sondern muss erst erarbeitet werden. Bestimmte Arbeitsplätze können den geforderten Mindestlohn nicht erwirtschaften.»



Alex Wassmer, KIBAG Holding AG
«Der sichere Weg zu einem höheren Lohn führt über berufliche Qualifikation, beispielsweise durch Weiterbildung oder die Übernahme zusätzlicher Verantwortung.»

 


Dietrich Pestalozzi, Pestalozzi + Co AG
«Auch bei Kaufkraftbereinigung läge der Mindestlohn ein Viertel über dem höchsten Mindestlohn in Europa (Luxemburg). Das ist überrissen.»



Martin Naville, Swiss-American Chamber of Commerce
«Steigt der Preis eines Gutes, dann sinkt automatisch die Nachfrage. Dies gilt auch für den Lohn. Der geforderte Mindestlohn kostet die Schweiz Arbeitsplätze»

 


Martin Haefner, AMAG Automobil- und Motoren AG
«Ein Mindestlohn von 4000 Franken torpediert bei Jugendlichen den Ansporn zur beruflichen Qualifikation und verhindert so den Aufstieg in die Lohnklassen über 4000 Franken.»
 


Hans Rudolf Metzger, MSM Group AG
«Es ist wichtig, dass die Initiative sehr wuchtig abgelehnt wird, als Zeichen auch gegen die fortschreitende Dichte an GAV-Mindestlöhnen. Zusammen mit der Zeiterfassungs-Pflicht entsteht ein System der Unfreiheit, das die Stellenschaffung behindert und bestehende Stellen vernichtet.»

Aktuell

12.02.2017

Das heutige Nein zur Unternehmenssteuerreform III

Die Wirtschaft braucht jetzt Rechtssicherheit

Die Stimmbevölkerung hat entschieden, die Steuerreform abzulehnen. Im Vorfeld der Pro-Kampagne wurde aufgezeigt, dass diese Steuerreform einen geordneten Übergang in ein neues international akzeptiertes Steuersystem ermöglicht, Steuereinnahmen gesichert und die Handlungsoptionen der Kantone und Gemeinden verbessert hätte. Doch die Ungewissheit, was diese Reform genau für den Mittelstand bedeutet hätte, bewegte eine Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer, ein Nein in die Urne zu legen. Jetzt sind die Kantone und die Politik gefordert, die Rechtsunsicherheit für den Wirtschaftsstandort Schweiz, die mit diesem Nein entstanden ist, so rasch wie möglich zu beseitigen. Mehr