Erbschaftssteuer-Initiative

succèSuisse lehnt die Erbschaftssteuer-Initiative ab


> Argumentarium PDF

Die Initiative möchte, dass auf Bundesebene eine Erbschafts- und Schenkungssteuer eingeführt wird. Nachlässe von über 2 Millionen Franken sollen mit einem Steuersatz von 20 Prozent besteuert werden. Ausserdem sollen Schenkungen ab 20‘000 Franken pro Jahr und beschenkte Person  besteuert werden, und dies rückwirkend ab dem 1. Januar 2012. Die Einnahmen der Steuer sollen zu zwei Dritteln an die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) und zu einem Drittel an die Kantone gehen. Die Steuerhoheit würde von den Kantonen auf den Bund übergehen.

 

> Was will die Initiative?

Die Initiative betrifft nicht nur Unternehmen sondern alle Privatpersonen, ob bei der Übergabe von Familienunternehmen, ob sie nun von ihren Eltern das Haus erben oder Schenkungen erhalten. In der Argumentation ist der Aspekt „alle sind betroffen“ zentral zu betonen. Betroffen wären nicht „Millio-nenerbschaften“ (Initiativtitel) schwerreicher Unternehmer, sondern eine Vielzahl von KMU.

succèSuisse lehnt die Erbschaftssteuer-Initiative ab

> Argumente gegen die Erbschaftssteuer-Initiative

 

 

Auch Kaspar Villiger lehnt die Erbschaftssteuer-Initiative klar ab. Wohl hat der Bundesrat 2003 eine Erbschaftssteuer zur Diskussion gestellt. Aber in einem anderen Zusammenhang (Sanierung des überschuldeten Bundeshaushalts auf der Höhe der Rezession), nur als "Plan B" im Falle der Ablehnung des in erster Priorität vorgeschlagenen Zusatz-Sparpakets und zu einem Satz von bloss 5 Prozent. Trotzdem wird Villiger in der aktuellen Diskussion undifferenziert mit der Initiative in Zusammenhang gebracht. Die Klarstellung des früheren Finanzministers im Wortlaut
> Kommentar Kaspar Villiger

Aktuell

12.02.2017

Das heutige Nein zur Unternehmenssteuerreform III

Die Wirtschaft braucht jetzt Rechtssicherheit

Die Stimmbevölkerung hat entschieden, die Steuerreform abzulehnen. Im Vorfeld der Pro-Kampagne wurde aufgezeigt, dass diese Steuerreform einen geordneten Übergang in ein neues international akzeptiertes Steuersystem ermöglicht, Steuereinnahmen gesichert und die Handlungsoptionen der Kantone und Gemeinden verbessert hätte. Doch die Ungewissheit, was diese Reform genau für den Mittelstand bedeutet hätte, bewegte eine Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer, ein Nein in die Urne zu legen. Jetzt sind die Kantone und die Politik gefordert, die Rechtsunsicherheit für den Wirtschaftsstandort Schweiz, die mit diesem Nein entstanden ist, so rasch wie möglich zu beseitigen. Mehr