1:12-Initiative der JUSO

Abstimmungsergebnis zur 1:12-Initiative

Wir freuen uns über die deutliche Ablehnung der 1:12-Initiative und danken den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern für ihre besonnene Haltung. Das Anliegen der Jungsozialisten wirkte auf den ersten Blick verführerisch und vermochte viele Emotionen zu wecken. Umso stärker wiegt das deutliche Abstimmungsresultat: Die Schweizerinnen und Schweizer wollen ihr Erfolgsmodell nicht gefährden und wollen nicht mit dem Feuer spielen. Dies ist ein wichtiges Signal an das In- und Ausland zugunsten eines starken Standortes Schweiz mit einer freiheitlichen Wirtschaftsordnung, einem starken Unternehmertum und hervorragenden Arbeitsbedingungen.

Mit ihrem Engagement für die 1:12-Initiative haben sich die linken Parteien definitiv ins sozialistische Lager begeben und versuchen durch einen überholten Klassenkampf Wählerstimmen und Mitglieder zu gewinnen. Der auf Ausgleich und Sozialpartnerschaft basierenden Wirtschaftsordnung wurde damit von linker Seite eine Absage erteilt. Man wollte eine unvernünftige und unnötige Regulierung und nahm dabei eine empfindliche Beschneidung unserer Wirtschaftsfreiheit in Kauf. Dieses Ansinnen erhielt nun eine deutliche Abfuhr.

succèSuisse dankt allen Organisationen, Unternehmen und Persönlichkeiten, welche sich gegen die 1:12-Initiative und für das Erfolgsmodell Schweiz eingesetzt haben. Der Kampf geht jedoch bereits heute weiter. succèSuisse wird sich weiterhin für das Erfolgsmodell Schweiz einsetzen und die am 9. Februar 2014 zur Abstimmung gelangende Initiative «Gegen Masseneinwanderung» mit allen Mitteln bekämpfen: Dieser direkte Angriff auf die Personenfreizügigkeit als zentraler Bestandteil der Bilateralen Verträge bedroht unser Erfolgsmodell Schweiz ebenso wie die weiteren anstehenden Vorlagen von den extremen Polen, welche staatliche Mindestlöhne, Einwanderungsbeschränkungen oder eine neue Erbschaftssteuer fordern. Diese alle werden von succèSuisse und seinen mittlerweile über 800 Mitgliedern bekämpft.

------------------------------------------------------------------------------------

Die 1:12-Initiative der JUSO gefährdet das Erfolgsmodell Schweiz

Die Volksinitiative der Jungsozialisten JUSO Schweiz will, dass niemand in einem Jahr weniger verdient als der bestbezahlte Manager im gleichen Unternehmen in einem Monat. Sie will deshalb in der Verfassung verankern, dass der niedrigste Lohn in einem Unternehmen nicht mehr als zwölf Mal tiefer als der höchste sein darf.
Bundesrat und Parlament haben sich deutlich gegen die Volksinitiative ausgesprochen.  Die Volksabstimmung über die 1:12-Initiative der Jungsozialisten findet am 24. November 2013 statt.

> Ausgangslage und Einschätzung


Wir sind gegen die 1:12-Initiative der Jungsozialisten, weil sie unsozial und kurzsichtig ist:

  • Tiefe Löhne würden durch die Annahme der Initiative nicht angehoben
  • Das Lohnniveau würde grundätzlich sinken
  • Die Einnahmen der Sozialversicherungen würden sinken
  • Es drohen Ausfälle für die öffentliche Hand
  • Abzockerei kann dadurch nicht verhindert werden
  • Unternehmerische Freiheit würde eingeschränkt
  • Es ist nicht Aufgabe des Staates, die Löhne festzulegen
  • Es würde zu absurder Bürokratie führen
  • Wer legt die moralische Grenze fest? 1:11 oder 1:13?

> Argumente gegen die 1:12-Initiative der Jungsozialisten


Unserere Mitglieder kommentieren die 1:12-Initiative der Jungsozialisten:

  • succèSuisse Mitglied Hans Rudolf Fuchs widerlegt die Behauptung, dass die Lohnschere in der Schweiz immer weiter auseinander driftet und das Lohneinkommen ungleicher verteilt wird.
    > Kommentar «Einkommensverteilung»
  • succèSuisse Mitglied Willy Burgermeister entgegnet Christian Levrat in einem Brief, was Vielfalt in der Schweiz ausmacht, dass eine völlige soziale Gleichheit eine Utopie ist und über die Gefahr, in eine verheerende «Nimm-Gesellschaft» abzurutschen.
    > Kommentar «Eine Schweiz für alle»
  • succèSuisse Mitglied Gotthard Frick zeigt auf, dass die 1:12-Initiative in Bezug auf den Nettolohn – also unter Berücksichtigung der Steuerprogression – in Wirklichkeit das Verhältnis 1:9 bedeutet.
    > Kommentar «1:9 Initiative»


Diskutieren Sie mit!
Setzen Sie sich an Podiumsdiskussionen, in Vereinen und Verbänden, am Arbeitsplatz und im Freundeskreis für eine liberale Wirtschaftsordnung ein:
> PowerPoint gegen 1:12-Initiative deutsch
> PowerPoint gegen 1:12-Initiative französisch

Aktuell

12.02.2017

Das heutige Nein zur Unternehmenssteuerreform III

Die Wirtschaft braucht jetzt Rechtssicherheit

Die Stimmbevölkerung hat entschieden, die Steuerreform abzulehnen. Im Vorfeld der Pro-Kampagne wurde aufgezeigt, dass diese Steuerreform einen geordneten Übergang in ein neues international akzeptiertes Steuersystem ermöglicht, Steuereinnahmen gesichert und die Handlungsoptionen der Kantone und Gemeinden verbessert hätte. Doch die Ungewissheit, was diese Reform genau für den Mittelstand bedeutet hätte, bewegte eine Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer, ein Nein in die Urne zu legen. Jetzt sind die Kantone und die Politik gefordert, die Rechtsunsicherheit für den Wirtschaftsstandort Schweiz, die mit diesem Nein entstanden ist, so rasch wie möglich zu beseitigen. Mehr